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Spreewelle 142

Spreewelle – Nr. 142

  |   2017, Kompilationen

Ein bisschen hinten dran. Nach einem heftigen, aber rundum guten Monat. Kaum Zeit aber. Deshalb heute im Telegramm-Stil. Die 40 besten Tracks für den April.
 
Wer die 141 mochte, wird bei der 142 nicht enttäuscht sein. Weiter geht’s in extrem positiver Grundstimmung. Das Wetter, das Leben – es gibt viele Gründe. Der passende Indiepop-Song des Monats kommt dabei von Rex Orange County. Der 18-Jährige Amerikaner ließ sich beeinflussen von King Krule und Toro y Moi und haut einen Hit nach dem nächsten raus.
 

 
Ähnliche Glücksgefühle aber mit etwas vehementerem Pop liefert RAC ab. Mit dem so plump wie spaßigen „Back Of The Car“. Kam zwar schon 2015 raus, passt mir aber erst jetzt richtig gut in den Kram.
 

 
Im Anschluss gibt es gleich drei Hochglanz-Tracks, die grob dem Subgenre Female Indiepop zuzuordnen sind. Es treten an: die bereits landläufig bekannten Frickle Friends, eine Band namens Goldmyth (EP erscheint übermorgen) und The Aces, ein sehr charmanter Vierer.
 

 
Zu viel Pop? Sorry, da müssta durch. Kurz vorm Höhepunkt der Seite 1 beschert Euch Weeknd in Kollaboration mit Daft Punk den schönsten und schlimmsten Ohrwurm des Frühlings. „I Feel It Coming“ ist 30 Mal besser als der erste Arbeitsnachweis der Kombination („Starboy“) und bietet hochgradig hormonelle Textzeilen und überschäumend harmonische – Harmonien.
 

 
Mit gleichen BpM, aber mit etwas mehr Gehirnschmalz steuern direkt im Anschluss Bilderbuch den einzigen deutschsprachigen Beitrag der 142. Ausgabe bei. „Bungalow“ ist die erste Single des 2. Albums der Österreicher und kann auf ganzer Linie überzeugen.
 

 
Der Aprilsampler bietet aber auch Handgemachtes. Zum Beispiel mit der zweiten Vorabsingle des am 21. April erscheinenden neuen Maximo Park Albums. „What Did We Do to You to Deserve This?“ erstaunt durch seinen fast funkigen Groove und macht richtig Lust auf die neue Platte. Auch weil mittlerweile der dritte Teaser namens „Get High (No I Don’t)“ im Netz ist und die Nummer wiederum von einem gänzlich anderem, eher an Franz Ferdinand orientierten Musikstil geprägt ist.
 

 
Ebenfalls einen neuen Longplayer gibt es seit ein paar Tagen von Real Estate. „In Mind“ heißt der und bereitet etwas pointierter als gewohnt den schlufigen, harmoniesüchtigen Surfpop der Band aus Ridgewood auf.
 

 
Viel Folk fürs Volk gibt’s auf Seite 2. Zum Beispiel mit Phoebe Bridgers, die das Januarkonzert von Connor Oberst in Berlin als Support Act deutlich aufwertete.
 

 
Oder mit der grandiosen Akustikversion „No Ones Gonna Love You“ von der Band Of Horses.
 
 
Klingt gut? Dann unbedingt auch die anderen Tracks der Seite 2 auschecken. Happy April!
 

 

 
Coverphoto: Manu
Coverlocation: Südafrika
 
 

Seite 1

  • Rex Orange County Sunflower
  • RAC (feat. Nate Henricks) Back of the Car
  • Fickle Friends Hello Hello
  • Goldmyth Lovers Letdown
  • The Aces Stuck
  • Leon Else The City Dont Care
  • Crystal Bats Anyone
  • The Weeknd / Daft Punk I Feel It Coming
  • Bilderbuch Bungalow
  • Louis La Roche All I Had
  • Madeon Pay No Mind (ft. Passion Pit)
  • Miami Horror Leila
  • THEY Rather Die
  • Steve Lacy Dark Red
  • Metronomy Night Owl (Radio Edit)
  • Maxïmo Park What Did We Do to You to Deserve This?
  • Real Estate Darling
  • Hazel English Never Going Home
  • Day Wave Something here
  • Loose Buttons Tales Of What I’m Used To

Seite 2

  • Kevin Morby Beautiful Strangers
  • Killer Phoebe Bridgers
  • Prince of Spain Run Little Child
  • Sons Of The East Into The Sun
  • HEARTS Your Love
  • Jazz Morley Bad Love
  • Queue More
  • Band Of Horses No Ones Gonna Love You (Live on KEXP)
  • Neil Halstead Digging Shelters
  • Jake Houlsby Howl
  • Real Estate Serve the Song
  • Guster Long Night
  • GEMS Sinking Stone
  • Geoffroy Thirsty (feat. Men I Trust)
  • Maribou State Midas (feat. Holly Walker)
  • Louis The Child Love Is Alive ft. Elohim
  • Bearcubs Underwaterfall
  • Epicure Dreams Fall
  • Homeshake Call Me Up
  • Vanilla Keep On