Spreewelle Ausgabe 57
Häkchen, Häkchen, Häkchen. Damit ist auch die letzte Spreewelle für 2009 fertig. Die Dezemberausgabe profitiert erfahrungsgemäß immer von den Jahresauszählungen. Während der Recherchen poppen hier und da Interpreten auf, die bislang unterm Radar flogen, andere aber zu schätzen wußten. Zu solch später Ehre kommt diesmal zum Beispiel The Temper Trap aus Australien. Ganz ganz toll ist vor allem ihr Opener für die Seite 2. “Love Lost” verfügt über eine wohlfeine Dynamik und tanzt ganz eloquent zu diesem rhythmischen Keyboards. The%20Temper%20Trap%20-%20Love%20Lost.mp3 Gefolgt werden sie von einer Band namens I Might Be Wrong. Und die kommen aus Berlin. Das ist doch mal was. Vor allem machen sie schöne Musik. Zu hören auf...
Spreewelle Ausgabe 56
Dritter Advent. Zeit für die Spreewelle Ausgabe 56. Offiziell die Novemberausgabe. Die Fesseln des Grau werden gleich zu Beginn gesprengt. Mit dem Indieliebling des Hip Hop, mit Jamie T nämlich. Der bringt am 15. Dezember sein zweites Album raus, das auf den Namen “Kings and Queens” hören wird. Wir hören den schwerfällig scheppernden Gruß aus der Küche. “The Mans Machine” ebnet den Weg für ein noch wesentlich schwerfälligeres Geschoß. 04-jamie-t-the-mans-machine.mp3 Jay Z ist der einzige Hipp Hopper, der auf die Spreewelle darf, und zwar so oft er will und immer dann, wenn es allen Grund dazu gibt. “State Of Mind” ist aller Grund. Lange Zeit in den Billboard Charts an der Spitze. Hip Hop wie er sein soll – und...
Spreewelle – Ausgabe 55
Schneller ‘n Bißchen, ‘n Bißchen schneller! Bitteschön. Spreewelle versucht wieder Takt zu halten. Und deshalb kommt Nummer 55 nur 2 Wochen nach Ausgabe 54 – ist aber offiziell noch die Oktoberausgabe, was am 10.11. immer noch verspätet wirkt, aber wie gesagt, langsam kommen wir wieder rein. Wenn also die Zusammenstellungsphase so geschwind verläuft, könnte man meinen, dass das zu Lasten der Qualität geht. Aber das ist natürlich weit gefehlt. Weil a) liegen zur Zeit eine ganze Menge delikater Tracks auf der hohen Kante und b) ist heißer Herbst – da wird eh immer gern und viel veröffentlicht und die Chancen auf Trüffel liegen hoch. Los geht’s mit einem Stück, das mich zweiteilt. Just Jack ist ein hervorragender...
Spreewelle Ausgabe 54
All The Leaves Are Brown. Das Wetter wird welk. Also ist es Zeit für neue Musik. Und die kommt mit der gewohnten Verspätung auf 2 CDs und 34 Tracks. Ganz im Sinne der bisherigen 2009er Entwicklungen kommt Spreewelle Ausgabe 54 in gedimmtem Discosound daher. Nur ganz zu Beginn wird strahlermäßig alles aufgerissen was geht. Sogar mit ein bißchen Bitchy Sprechgesang. Mal wieder von Franzosen. Die können das ja – und das Tolle – sie langweilen damit nicht. Die Titelgebung von Yukseks Opener ist überdimensional passend. Wenn Eier haben nicht genug ist, brauchts halt auch mal nen “Extraball” Instrumentarisch mit ähnlichem Beritt aber vom Feeling her eine ganze Spur melancholischer kommen die folgenden drei Songs daher: Miami Horror und...
Spreewelle Ausgabe 53
Wir haben gewählt. Und das mit ordentlich Zeitverzögerung. Der neue Spreewelle-Sampler ist da. 36 Songs, die noch verträumt dem Sommer hinterherpfeiffen. Die Indierockgitarre ist dabei etwas verstimmt, denn sie muss sich vornehm zurückhalten. Die erste Seite wird bestimmt von höchst knackigen Indiepop-3-Minütern, viele davon haben das Zeug dazu, Ihre Zeit zu überdauern. Aber los geht es erstmals erstaunlich soulig. The Roots bringen dieser Tage ihren neuen Longplayer raus. “How I Got Over” heißt der Vorbote und packt routiniert clever und musikalisch intelligent ein rohes, schepperndes Schlagzeug zusammen mit einem 60s-Sample und dem wortgewandten Sprechgesang ihres Protagonisten, der auf den wohlklingenden Namen “Black Thought”...
Spreewelle Ausgabe 52
Gerade rechtzeitig vorm CRAZYDANCE IM EDELWEISS: Der neue Spreewellen-Sampler – Ausgabe Juli 09. Und er startet mit Norwegen und einer Band, die sich vaterlandsironisch Absent Elk nennt. Aber ihre Musik ist spannender als ihr Name lustig ist. Zum Glück. “Cannibals” ist ein ganz vortrefflicher Opener. In zurückgelehntester Art und Weise und Kookesker Nasalintonation stürzen sich die fünf Freunde mit ordentlich Schwung in die Kompilation. Ganz klassisch in bester und vor allem gut gelaunter Indierockmanier geht es denn auch weiter – und zwar mit den Former Child Stars. Unter “klingt wie” bitte Kaiser Chiefs eintragen. Nach den beiden Newcomern wird die Staffeln dann an Mando Diao, Maximo Park und Kilian (immerhin auch schon...
Spreewelle – Ausgabe 81
Spreewelle 2011 – Top 40
Spreewelle 79 – It’s Christmas
Spreewelle – Ausgabe 78
Spreewelle – Ausgabe 77