Langspiel

By the Iver of Babylon

»Gepostet am Apr 25, 2009 in Langspiel | Keine Kommentare

Tut mir leid. Zu wenig Kapazität für ein besseres Wortspiel. Es ist an der Zeit, ein Album zu ehren, wie er gebaut, kein zweites gibt. Und es ist auch schon ein wenig spät dafür. Bon Ivers Solo-Debutalbum “For Emma For Ever Ago” gehört zu den besten Alben des vergangenen Jahres. Deshalb wurden eigentlich auch schon alle wesentlichen Worte zu Musiker und Veröffentlichung verloren. Mittlerweile hat Justin Vernon bereits eine EP nachgelegt, deren “Bloodbank” auch ganz zeitgemäß auf der 46. Spreewellen-Ausgabe Platz nahm. In der Nachbeschäftigung mit dem Langspieler fühle ich mich verpflichtet, allen dringend das Werk des Amerikaners ans Herz zu legen, falls nicht bereits geschehen. “Blindsided” hat mich von den Socken...

mehr

Erquicktes Herz: Maximo Park

»Gepostet am Apr 22, 2009 in Langspiel | Keine Kommentare

Erquicktes Herz: Maximo Park

Es ist soweit. Nach “A Certain Trigger” und “Earthly Pleasures” erscheint dieser Tage das lang erwartete echte dritte Studioalbum von Maximo Park. Offiziell kann man zu diesem Zeitpunkt bereits “Wraithlike” und “The Kids Are Sick Again” als Probierware von hochoffizieller Bandseite konsumieren. Doch es hat immerhin bis zum heutigen Tag gedauert bis “Quicken The Heart” als Stream im Internet verfügbar ist. Am 11. Mai dann haben wir alle einen Auftrag: Nämlich das Album kaufen. Warum es sich hierbei weniger um einen Aufruf, sondern viel mehr um einen Befehl handelt, erklärt diese Rezession. Das dritte Album. Es gilt landauf, landab ja als das Schwierigste. MP haben schon früh erkannt, dass sie sich...

mehr

Guggenheim Grotto “Happy The Man”

»Gepostet am Apr 17, 2009 in Langspiel | Keine Kommentare

Späte Ehrung eines schönen Albums. Guggenheim Grotto sind bereits dreimal auf den Spreewellen-Alben verewigt. Besitzt man mal für einen kurzen Augenblick den Luxus der Zeit, lohnt sich eine Beschäftigung mit dem wirklich höchst gelungenen dritten Album “Happy The Man”. Hier passiert nichts Riesengroßes, nichts Aufregendes, nichts Weltbewegendes. Aber immerhin gelingt den Iren die Konstanz des gehobenen Niveaus. In einigen Momenten fühlt man sich an die Stars erinnert (bevor ich mich bei denen immer an die Scissor Sisters erinnert fühle und den Vergleich postwendend für unmöglich halte). Bestes Bespiel ist die ruhig wippende Single “Fee Da Da Dee” (nein, nicht Dee dee da da de, das war wer anderes). Die elfeinhalb Songs verbindet...

mehr

Spreewelle Ausgabe 48

»Gepostet am Apr 8, 2009 in Langspiel | Keine Kommentare

Ach wie hübsch. Sarah schoss das schöne Samplerfoto in Stockholm für den Monat März, der ja nun bereits seit einiger Zeit hinter uns liegt. Applaus! Geprägt von der Vorfreude war der Monat. Auf den Frühling. Auf das Endederkrise. Auf die vielversprechenden neuen Veröffentlichungen. Mando Diao haben da ja schon vorgelegt. Trotz ihres kommerziellen Erfolges ist ihr neues Album “Give Me Fire” das Beste seit “Hurrican Bar”. Und das will was heißen bei der hektisch überhasteten Veröffentlichungspolitik der Schweden. Zum Stockholmer Idyll des Covers also erzählen die Jungs im wundervollen Kinnhaken-Opener von einem Kleidungsstück. Dass sie dabei überhaupt nicht mehr käsig nach The-The-Bands klingt,...

mehr

Wolfgang Amadeus Phoenix

»Gepostet am Mrz 21, 2009 in Langspiel | Keine Kommentare

Phoenixalben zu rezensieren verstehe ich als Pflicht. Offiziell kann man “Wolfgang Amadeus Phoenix” erst im Ende Mai erwerben. Wer sich die Mühe macht und das Netz durchsurft, findet allerdings in ziemlich kurzer Zeit alle 10 Tracks des Albums verstreut auf den Indieblogs dieser Welt zum Vorhören. Produziert wurde von Cassius-Mitglied Philippe “Zdar” Cerboneschi, der auch schon “United” zusammengestöpselt hat. Und das hört man auch. Das stark analoge letzte Album liegt dem neuen Longplayer ferner als die ersten Veröffentlichungen der Franzosen. Die Grundstimmung ist posititv. Hübsch anzusehen, wenn auch relativ belanglos eröffnet “Liztomania” die Platte. Gleich darauf das bereits erwähnte Preview...

mehr

Maximo Park – Waithlike (Live Rezension)

»Gepostet am Mrz 16, 2009 in Langspiel | 2 Kommentare

Die Spannung ist hoch. Der erste Track aus Maximo Parks forthcoming Album “Quicken The Heart”. Vor dem ersten Hördurchgang schon die erste zerfetzende Kritik gelesen. Aus Versehen. Im Vorbeigehen. Erst den Umweg gegangen. Über Torrents. Format nicht abspielbar. Dann die Hype Mashine angedreht. Auch hier nur znet-User out of bandwidth. Warum nicht einfach anklopfen bevor man den Schlüsseldienst holt? Maximo Park sind schließlich so frei und verschenken “Wraithlike” auf ihrer ganz persönlichen Website. Also rollen die knapp 2:30 los. Und es stückelt so unbegehbar los, wie man es gewohnt ist von den First-Listening-Experiences der Lieblingsband. Schon vor Minute 1 hab ich einen Sechs-Achtel-Takt gezählt. Einen Sieben-Achtel-Takt. Und...

mehr

Featuring Recent Posts WordPress Widget development by YD