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Zwischen Indiefolklore und Hippie-Hippness träumen sich die magischen Zahlen durch 13 sehr glückliche Songs.

Da sind sie: Die Gewinner des September-Awards für das beste Songwriting. The Magic Numbers ist eine vierköpfige Hippie-Kommune aus Großbritanien, die überall mit den Mamas und den Papas verglichen werden.

Macht Sinn. Beide Bands sind zu viert, beiden Bands scheint musikalisch die Sonne aus dem Arsch. Aber bei den magischen Nummern gibt es mehr zu entdecken als der schnöde Vergleich zur 60s Legende. Ihre Songs sind ganz zauberhaft komponiert. Wer mit den leicht-lockeren Hippie-Tönen, die vor allem zu Beginn des Albums aus den Boxen protzen, nicht gleich klar kommt, sollte der Platte Zeit geben. „I See You You See Me“ oder „Don’t Give Up The Fight“ sind ganz feiste Pop-Perlen, die intelligent produziert und kristalklar gesungen werden. Von atemberaubener Schönheit ist auch das einsichtige „Love’s A Game“ – Texte hören lohnt sich.

Man muss die Platte öfter hören und an den Stellen, an denen sich der helle Gesang von Romeo Stodart mit der glockenklaren Stimme von Sängerin Angela Gannon mischt, nicht an den Geruch von fettigem Haar denken. Dann klappt’s – dann kann man sich in die CD wirklich verlieben.

Bewertung: 7/10

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