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Dank OC California einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht, offerieren Death Cab For Cutie ihrer wachsenden Fangemeinde das, was sie schon immer hätten machen sollen: Schwebende Schönheit.

Die Entdeckung des Jahres! Jedenfalls für alle, die auf Death Cab For Cutie nicht schon früher aufmerksam geworden sind. Mit „Transatlanticism“ haben sie schließlich ein Album vorgelegt, das bei Indie-Pop-Freunden schon lange kursiert. Kaum ein Indie-Mixtape, auf dem Death Cab fehlt. Und das völlig zu recht.

Wer noch nie etwas von der Band gehört hat, kennt wohl trotzdem die Stimme: Im Jahre 2002 brachten Benjamin Gibbard und Chris Walla das viel beachtete elektronischere Projekt „Postal Service“ auf die Welt und Musikfans fast zum Heulen. Mit „Such Great Heights“ oder „The District Sleeps Tonight“ schufen die Washingtoner wahre E-Pop-Hymnen. Ganz außergewöhnlich übrigens auch das Phil-Collins-Cover „Against All Odds“, das auf dem Soundtrack zu „Wicker Park“ erschien (und bei I-Tunes runterladbar ist). Zurück auf reinen Indie-Pop-Faden präsentieren sich Gibbard und Wall auf „Plans“ nun wieder mit Größe, Sensibilität und ausufernder Detailverliebtheit. Die Songstrukturen sind dabei in den meisten Fällen eher simpel gehalten. Aber da beißt ja keine Maus weder irgendwelche Fäden ab, noch sich selbst in den Schanz: Denn DCFC sind in der Lage, himmlisch-hymnische Tonfolgen zu erfinden. Dann ist es ihr gutes Recht, diese wieder und wieder zu wiederholen („Marching Bands of Manhatten“, „Summer Skin“)!

Man kann einfach nicht genug bekommen! Insofern ist es schade, dass der Release von „Plans“ erst einige Monate zurückliegt; die nächste Platte wird wohl noch dauern… Ganz dringend anhören!


Bewertung: 10/10

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